DER FICH
Sterne backen

Autor: der fich
E-Mailadresse: alexiel76@freenet.de
Rating: NC-17
Lemon, PWP und sicher OOC
Pairing: SchuldigxRan
Serie: Weiß Kreuz

Disclaimer: Tja, keiner von den beiden Helden gehört mir sondern ihren Schöpfern, [Kyoko Tsuchiya, verbessert mich, wenn ich falsch liege] auch wenn ich sie zu gern adoptieren würde ^^ - Kohle mach ich damit auch nicht ^^°

Kommentare/Inhaltsangabe:

Das hat man nun davon, wenn man für den lieben Omi Weihnachtskekse backen will und dabei nicht alleine zu hause ist

Langsam schlurfte Ran in Richtung Küche. Es würde wohl noch eine Weile brauchen, bis er sich endlich mit der Tatsache abgefunden hatte, dass sie nun mit Brad Crawfords Team unter einem Dach lebten. Dieses Haus war riesig, über 20 Zimmer, die sie nie hätten bewohnen können, selbst wenn Ken und Omi ihre eigenen Zimmer nicht verwaisen lassen würden.

Müde dachte Ran darüber nach, wie lange es gedauert hatte, bis Youji endlich mal Kenken zu einem Date ausgeführt hatte - und wie schnell im Gegenzug dazu ihr Chibi aka. Omi Brad nicht mehr von der Seite wich. Ran musste schmunzeln, als er an Crawfords Gesicht dachte, immer wenn er versuchte, sich Omittchi vom Leib zu halten. Das Lächeln auf den schmalen Lippen des Amerikaners war nicht zu übersehen.



Sich noch immer die Haare frottierend saß Schuldig auf der schwarzen Ledercouch - passend zu seiner Hose. Er grübelte gerade darüber nach, warum die letzten vier Nächte im Club und die anschließenden Quickies nicht das gebracht hatten, was er sich eigentlich davon versprochen hatte. Er war eindeutig unbefriedigt. Und an allem war nur dieser Kerl schuld. Frustriert streckte sich der Deutsche der Länge lang auf die Couch und fluchte leise vor sich hin, als er spürte, dass er nicht allein war, dass seine Gedanken nicht die einzigen im Haus waren.

/Schau an - Ran macht sich also Gedanken über Beziehungen./ grinste Schuldig in sich hinein, hörte Ran näherkommen.

Der schlich an dem Wohnzimmer vorbei, in dem sich Schuldig wieder aufgesetzt hatte.

/Shit - ich dachte ich wäre alleine!/ fluchte er unflädlich in Gedanken. /Wie soll ich denn so was machen, wenn der da im Haus ist?/

Schuldig drehte sich verblüfft um, was hatte Ran denn vor, dass er alleine sein wollte? Und dann grinste er, als er sich vorstellte, was Ran nur allein tun konnte. Er ließ die Bilder auf sich einwirken, wie Ran sich der Kleider entledigte, wie er sich langsam unter der warmen Dusche drehte, das Wasser über die Landschaft aus Elfenbein glitt und er anfing, sich selbst zu berüh ....

"Sag mal Schuldig, was willst du hier. Sagtest du nicht, du müsstest - wie pflegtest du dich so vulgär auszudrücken - mal wieder nen ordentlichen Fick finden?"

Ran hatte die letzten Worte ausgespieen, wusste selbst nicht warum. Doch Schuldig ignorierte dies. "ach Ran, ich dachte, wenn der Rest weg ist, dann hab ich hier freie Bahn." Er grinste Ran breit an, der instinktiv einen Schritt zurückwich.

"Kätzchen!"

Wieder dieses deutsche Wort. Finster funkelte Ran zurück. "Was heißt dieses "Kätzchen"?"

Schuldig stand auf, ging auf Ran zu und flüsterte heiser "Kätzchen haben vier Beine, zwei Ohren und einen Schwanz, funkeln mit den Augen und mistrauen jedem - irgendwie wie du!" in sein Ohr, als er dann lachend aus der Tür ging.

"Arschloch!" bestimmte Ran, als er weiter wollte. "Sag mal Kätzchen, was hast du eigentlich vor?"

Schuldigs orangefarbener Kopf lugte noch einmal durch den Türrahmen.

"Omittchi hat sich deutsche Weihnachtskekse gewünscht. Irgendwann muss ich ja auch mal experimentieren, wenn sie schmecken sollen!"

"Hey für original deutsche Sachen bin ich doch DEIN Mann!" /und nicht nur dafür!/ fügte er in Gedanken hinzu. Schuldig schnappte den verblüfften Ran an der Hand und zerrte ihn hinter sich her in die Küche.

"So da wären wir." Schuldig strahlte Ran an. Der senkte langsam die Augenlider.

"Tja, da wären wir. Und was willst du noch hier?"

"Mensch Ran - dir helfen natürlich." Die Faulheit in Person wollte ihm helfen?

"In etwa so helfen, wie du deinen Schreibtisch aufräumst???"

Das hatte gesessen. Schuldig funkelte böse, legte das Handtuch bei Seite und schob Ran langsam mit dem Rücken gegen die Wand neben dem Kühlschrank. "Kätzchen, ich rupf dir das Fell wenn du so böse bist." flüsterte er, spürte mit Genugtuung die beschleunigten Herzschläge, den heißen Atem. Er hatte Ran sichtlich aus der Fassung gebracht.

"Geh weg von mir, du bist schwer." Rans Stimme klang leider nicht so fest, wie sie in der Situation hätte klingen sollen. Er stemmte seine Hände auf die nackte, nun trockene Brust vor sich - und spürte die Wärme, die seine Handflächen umfing, die durch seine Nervenbahnen raste, die durch seine Adern pulsierte. Wärme die ihn umfing und die Ran erzittern ließ. Er schluckte hart, blickte in die verwaschengrünen Augen.

Schuldig lächelte über den aufkeimenden Zwiespalt in dem süßen Kerlchen, das ihm seit Wochen in seinen Träumen den Schlaf raubte. Langsam lehnte er sich vor, näherte ihre Gesichter einander. Rans Lippen zitterten. Langsam öffnete er sie. "Schuldig, wo stehen eigentlich Anis und Zimt?"

Schuldig wich perplex zurück. "öh ... hä?" entsprach wohl von dem, was ihn da über die Lippen perlte, noch am ehesten einem Wort. Ein Glas Bluna Orange hätte nicht intelligenter schauen können als Schuldig genau jetzt. Ran grinste breit, machte sich von der Wand los und schlenderte pfeifend durch die Küche zum Arbeitstisch. /1:0 - würde ich sagen/

Er räumte die Decke bei Seite und suchte in diversen Schränken Zutaten. Er suchte Mehl und Zucker, Eier und Butter und zwinkerte Schuldig zu, der immer noch verwirrt mit dem Rücken am Kühlschrank lehnte. "Bringst du mir jetzt die Gewürze? Bist ja keine große Hilfe!"

"Du bist ganz schön frech für dein Alter." stellte Schuldig fest, als er dem immer noch grinsenden Ran ins Gesicht sah, das Funkeln der violetten Augen genoss. /1:0, hm? Warte nur auf den Ausgleich!/

Ran stand am Tisch und rührte gerade die Grundmischung für den Teig glatt, als Schuldig leise hinter ihn trat, die Arme um den schmalen Körper schlang und einen Kuss auf den freien Nacken platzierte. Dann löste er sich wieder und zerrte hier und da Schubkästen auf. "Keine Ahnung wo das Zeug ist. Hier gibt es so was sicher nicht."

Ran stand immer noch zitternd am Tisch, hörte nichts, sah nichts - fühlte nur. Fühlte die Schauer heiß und kalt über seine Haut laufen, spürte das Brennen dort, wo Schuldigs Körper ihn berührt hatte. Seine schmalen Finger krallten sich in den Tisch, als die Knie zu zittern begannen. /Ran - reiß dich zusammen. Der verarscht dich doch!/

Schuldig zuckte merklich zusammen, als er von Ran diesen Gedanken empfing. Er wandte sich blitzartig um, das feuchte Haar peitschte durch die Luft. Er wollte Ran in die Arme schließen, ihm sagen dass er es ernst meinte, ihn nicht veralbern würde - nie im Leben. Aber er konnte nicht. Er hätte sich verraten, hätte Ran wissen lassen, dass er ihn gelesen hatte. Er konnte nur zusehen, wie sich Rans Gestalt straffte und der Junge zur Spüle ging, um sich die Hände zu waschen.

"Was beobachtest du mich, Schuldig?" wollte der wissen, hatte sein Augenmerk auf die interessante Form des Wasserstrahls gerichtet.

"Ich .... also ich ... hab ..... nicht ...." /hallo Bluna!/

Ran wandte sich um, er wusste nicht warum, aber etwas tief in ihm wollte in diesem Moment Schuldigs Gesicht sehen, wie er stotterte, sicher rot wurde und sicher noch viel niedlicher war als .... /Halt mal - das Monster, der Sexmaniac dort drüber ist niedlich? Ja wo denn bitte? Hinter den Ohren? An den Füssen?/

Ran musterte sein Gegenüber, die breite Brust - unbehaart und geradezu danach schreiend, gestreichelt zu werden, die starken Arme die schon alleine bei dem Gedanken daran, wie wohl man in ihnen liegen konnte, Ran Schauer durch den Körper jagten. Errötend wandte sich Ran wieder seinem Teig zu. "Gut dann eben ohne Gewürze. Aromen habt ihr aber, oder? Wenigstens ein Backblech?"

Er senkte den Kopf, blinzelte durch die Haare Schuldig an. Der stand immer noch unverändert am Küchenschrank, eine Hand in der Schublade, die andere dabei, sie zu schließen.

Ran sah nur noch, wie Schuldig langsam die Lade schloss, die Hand immer noch darinnen wühlte. Er sprang auf Schuldig zu, zerrte die Lade wieder auf und die Hand heraus.

"Dass du noch lebst, ist ein Wunder!" fluchte er, wieder durchströmte Schuldigs Wärme seinen Körper, er ließ sich in eine enge Umarmung ziehen, wehrte sich nicht mehr dagegen.

/Es hat ja doch keine Zweck - es zu leugnen!/ legte er für sich fest. Die weiche Brust an seinem Rücken gab ihm Recht. Langsam streichelten Hände über seinen Bauch, zupften am Shirt und drehten es verloren zwischen den Fingern. "Kätzchen, lauf doch nicht immer vor mir weg. Bin ich so furchtbar?" Er platzierte einen weiteren Kuss auf den Nacken, nahm mit den Händen das Zittern der Muskeln in Rans Körper auf, spürte wie sich die Intensität steigerte, als er seine Zunge langsam die Haut streicheln ließ.

/*Ran - lauf nicht weg - bitte*/

Langsam schloss der Junge die Augen. /gut - so gut - geborgen - warm/

Ran entglitten seine Gedanken, er kuschelte sich weiter in die ihn umschließenden Arme, drehte den Kopf so, dass er auf den linken Oberarm einen Kuss platzieren konnte. Dann löste er sich wieder von Schuldig. Der griff ein weiteres mal nach ihm, doch Ran wich aus, ging zurück zum Tisch und rührte noch einmal den Teig. "Hast du Rum-Aroma gefunden?"

"Hä .... ja spinnst du eigentlich?"

Ran wandte sich zu einem völlig verstörten Schuldig um. "Was denn? Rum gehört in die Rum-Rosinen-Kekse!" verteidigte sich der Junge und wusste doch ganz genau, dass Schuldig DAS nicht gemeint hatte.

"Scheiß auf das Rum-Aroma, hol dir die Flasche Havanna-Rum aus Brads Minibar. Sag mir lieber, warum du mit mir spielst." Unschuldig und doch mit einem spitzbübischen Grinsen auf dem Gesicht lehnte der Rothaarige sich mit der Hüfte gegen die Arbeitsplatte, leckte langsam und Schuldig nicht aus den Augen lassend den Löffel ab. Der zitterte, zeigte auf Ran "Da - schon wieder. Warum machst du das??" Der Deutsche sprang auf Ran zu und zog ihn eng an sich. Der schob ihm einfach dem Teiglöffel in den Mund und küsste sanft die weiche Haut zwischen Schuldigs Schlüsselbeinen. "Ich mache das, weil der Löffel sauber werden soll. Wir sind hier um Kekse zu backen, vergiss das nicht. Alles andere kann man auch wo anders machen."

Dann glitt er unter Schuldigs Armen hindurch und wanderte zu Brads Arbeitszimmer. Schuldig folgte ihm schnellen Schrittes, versuchte Rans Hand zu greifen um ihn zu bremsen. Doch Ran rannte plötzlich los. Fast panisch tobte er durch das Haus! Was war das? Was bedeutete diese Hitze in seinem Körper, das Verlangen, wieder und wieder von diesem Kerl in die Arme genommen zu werden? Was bedeutete es, dass er es geradezu genoss, wenn er mit diesem Energiebündel aus purer Erotik spielen konnte, ihn in der Hand hatte nur um im nächsten Moment wieder in dessen Händen zu sein. Und verdammt noch mal: warum machte es ihm nichts aus, in seinen Händen zu sein, sich ihm auszuliefern?

Ran hatte endlich das Zimmer im ersten Stock erreicht, schritt durch die geöffnete Tür und griff nach einer Flasche. "Ran verdammt lauf nicht weg - wir müssen reden." Schuldig stand in der Tür, mächtig und massiv füllte er den Rahmen aus.

"Nicht jetzt, ich muss Kekse backen."

"Ran mir reicht es." Er ging auf den Jungen zu und riss ihn wieder an sich, dann senkte er seine Lippen auf Rans, der sich sofort verspannte, wie ein hartes Brett in Schuldigs Armen lag und die Lippen zusammenkniff. Langsam streichelte Schuldigs Zunge über die schmalen Lippen und tatsächlich. Ran entspannte sich zusehens, er schloss die Augen und ließ die bettelnde Zunge in sein Reich, aber nur, um sie gleich wieder mit der eigenen verscheuchen zu wollen. Er zog Schuldig immer tiefer in den Strudel aus Lust und Begierde, in das Spiel von Jäger und Gejagtem. Und nie konnte er sich sicher sein, welchen Part er gerade übernahm.

"Ran - Omi ist minderjährig, vielleicht solltest du seine Kekse nicht mit Wodka tränken!" flüsterte er lasziv, als sich ihre Lippen zum Atemschöpfen lösten. Er griff nach der Flasche in Rans Hand, stellte sie auf den Schreibtisch, nur um den Rotschopf dann nach hinten zu drücken, ihn selbst mit dem Oberkörper auf das teure Möbelstück zu legen, seine eigenen zitternden Hände über die Wangen streicheln zu lassen.

"Lauf nicht wieder weg." flüsterte er noch einmal gegen wie elfenbeinfarbene Haut, als sich seine Lippen über Rans Hals schoben. Mit den Zähnen zerrte er am Ausschnitt des blauen Shirts. Der Andere entspannte sich weiter, schob langsam sine Hände auf Schuldigs Rücken, streichelte, kratzte. Ein Klingeln ließ sie aufschrecken. Schuldig taxierte das Telefon mit tödlichen Blicken. Davon völlig unbeirrt klingelte es weiter und Schuldig war es, als könnte er sehen, wie das blöde Ding ihm die Zunge rausstreckte. Noch immer auf Ran liegend griff er zum Hörer.

"Was?" ...

"Mr. Crawford ist nicht da." ......

"Na soweit kommts noch, ich bin doch nicht sein Anrufbeantworter."

Ran grinste, typisch Schuldig - 24 Jahre und trotzig wie ein 5-jähriger. Langsam glitt er unter dem begehrenswerten Körper hervor, griff sich die Flasche Rum und huschte durch die Tür, streckte Schuldig die Zunge heraus, der immer noch mit dem Hörer in der Hand über dem Schreibtisch lehnte und der Person am anderen Ende zu verklickern versuchte, das Brad nicht da war, und mit ansehen musste, wie Ran vor seinen Augen verschwand.

"Mann Alter, ruf ihn auf dem Handy an - du versaust mir gerade ein Date."

Dann legte er auf und folgte Ran wieder in die Küche. Sein Herz raste, sein Puls hämmerte durch die Venen. Der Junge war alles, was er wollte, das hatte er jetzt begriffen. Er hatte ihn nur geküsst - nur geküsst und er war schon zufriedener als die letzten Nächte. Aber andererseits loderte nun die Flamme des Verlangens immer höher, genährt von dem Wissen, wie sein Ran schmeckte, wie er sich anfasste, wie perfekt dieser Körper in seinen Händen lag. /Ich muss ihn einfach haben./ Schuldig bog in die Küche.

"Hey ihr habt ja nicht mal Ausstechformen." empfing ihn Ran, als wäre das eben nicht passiert. /AusSTECHformen .... wahh Schuldig, fang dich wieder. Nicht an so was denken - nicht jetzt sonst wälzt du ihn dort quer über den Tisch und ..../

"Habt ihr nun so was oder nicht?"

"Hä?" /Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?/

Ran wandte sich um und blickte in Schuldigs Gesicht, musterte ihn genau, nur um dann in diesen verwaschengrünen Augen zu versinken. Langsam ging er auf Schuldig zu, der mit dem Rücken am Türrahmen lehnte. Er griff sich eine noch feuchte orange Strähne und zog den Kopf des Älteren zu sich hinunter. "Hörst du mir eigentlich zu?" Schuldig schüttelte nur den Kopf, legte wie automatisch seine Arme um den Kleineren und war erleichtert zu spüren, dass der Junge sich nicht wehrte, ihn nicht von sich schob. Im Gegenteil, Ran drängte sich dichter an Schuldig, streichelte die kalten Oberarme und öffnete erwartungsvoll seine Lippen. Mehr hatte Schuldig nicht gebraucht. Er küsste Ran hart, leidenschaftlich, unmissverständlich. Und der Rotschopf ließ es geschehen, streichelte weiter über die Arme, über die Schultern zum Hals und begann, unter den Haaren entlang den Nacken zu kraulen. Schuldig schnurrte zufrieden, schob Ran rückwärts gegen die Arbeitsplatte, drängte sich noch dichter. Endlich.

Ran hatte schon lange aufgegeben zu ergründen, warum er das tat oder warum es sich so dermaßen gut anfühlte, er ließ Schuldig gewähren, der Mann schien zu wissen, was Ran wollte. Der seufzte nur wohlig auf, als Schuldig ihn an den Hüften packte und auf die Arbeitsplatte setzte.

"Jetzt kannst du nicht mehr weglaufen!" flüsterte Schuldig leise gegen Rans Hals, als er begann, abwärts eine Spur zu küssen. Seine Finger zogen das blaue Shirt über den Kopf, und Schuldig musste grinsen. Da saß er nun, der eiskalte Killer, oben ohne und mit total verwuschelten Haaren, rotschimmernden feuchtglänzenden Lippen und einem sehnsuchtsvollen Blick baumelte er mit den Beinen.

Ran legte den Kopf schief. "Wenn du dich nicht bald um mich kümmerst, ist der Teig gut und du bist immer noch nicht fertig mit mir." Schuldig riss die Augen auf.

/Wie bitte? Immer noch nicht fertig, sollte das heißen dass Ran .... dass er auch ..../

Schuldig ließ sich in Rans ausgestreckte Arme fallen und küsste den Rotschopf leidenschaftlich auf den Mund, schob den Kopf den Jungen weiter in den Nacken, seine Finger krallten sich geradezu schmerzlich, besitzergreifend in die schlanke Taille.

Ran schlang die Beine um Schuldigs Hintern, zog sein Becken weit zwischen seine Beine und rieb sich langsam an dem Größeren, grinste gegen die ihn plündernden Lippen, als er Schuldig stöhnen hörte. /*Kätzchen - nicht so ungeduldig*/

Rans Finger wanderten über den Rücken zu Schuldigs Hintern, er begann das Fleisch unter der straffen Hose zu massieren, schob immer wieder einen Finger unter den Bund, verbrannte auch dort die Haut.

/Wahnsinn - der Mann ist Wahnsinn!/

/*Danke Kätzchen*/

/Quatsch nicht - mach weiter!/

Schuldig riss Ran die Knöpfe von der schwarzen Satinhose und versuchte den störenden Stoff über die Hüften zu streifen. Der Rotschopf setzte sich auf, half dem ungeduldigen Schuldig, die Hose über den wartenden Hintern und die langen zitternden Beine zu streifen. Und dann staunte der Langhaarige nicht schlecht, als der Junge nackt vor ihm saß, die Beine gespreizt und die Wangen gerötet.

Er schluckte, als er damit begannt, die Knöpfe seiner Lederhose zu öffnen, bemerkte, wie Ran jede Handbewegung mit bebenden Lippen verfolgte, wie dessen Hände langsam in den wartenden Schritt wanderten. Schuldig stellte sich wieder zwischen Rans Beine, griff die Hände, die dort streichelten, wo nur Schuldig es wollte. Er legte seine große Hand um Rans harte Männlichkeit, strich einmal die Länge auf und ab, ehe er sich zu ihm hinunter beugte und leichte Küsse auf die Spitze hauchte. Ran stöhnte leise, keuchte als er sich nach hinten auf den Tisch sinken ließ. Schuldigs Hände griffen nach der Hüfte, streichelten die Seiten auf und ab, liebkosten den Bauch, verwöhnten die rosa Knospen, die unter seinen magischen Fingern hart und empfindlich wurden.

Ran konnte nichts tun - er lag auf dem Rücken, die Finger krampfhaft in Schuldigs orangener Mähne verknotet, die Beine um den Nacken des anderen geschlungen, versuchte er ihm klar zu machen, dass er ihn ganz nehmen sollte, ihm endlich zeigen, was noch auf ihn wartete, endlich schenken, was er hier versprach. Ran spürte das Zittern, dass ihn durchlief, wusste dass er es keine Sekunde mehr länger aushalten konnte. "Nein Schu ....." jammerte er erstickt "Nicht so .......... richtig ......... bitte."

Schuldig blickte auf und schaute in zwei verschleierte Amethyste. Schnell streifte er sich die Hose über die Lenden und drehte Ran in seinen Armen. Mit den Oberkörper über die Tischplatte gebeugt schob er sich langsam Schuldig entgegen, der sich vorsichtig in ihn drängte. Ran biss die Zähne zusammen, Das Ziehen ließ langsam nach; er wollte nicht schrieen - doch es war zu gut. Er musste die aufgestaute Energie loswerden, um nicht zu platzen. Und so wie Schuldig sich in ihn schob, drängte sich Ran ihm entgegen - die Augen geschlossen, schwer atmend. Er zog ein Knie auf die Tischplatte, erleichterte Schuldig so das Eindringen, der sich beherrschend auf die Unterlippe biss, sich zwingen musste, nicht hart zuzustoßen, nicht inflationär zu fordern, was Ran ihm bot. Der zog auch noch das zweite Knie auf den Tisch, kauerte nun breitbeinig auf der Platte, während Schuldig sich langsam aus ihm heraus bewegte. Ran jammerte leise, spürte im selben Augenblick, dass sich Schuldig zurück schob, ihn wieder füllte.

/So gut ....... mehr/

Dem kam Schuldig gerne nach, ihm fiel es mittlerweile immer schwerer diesem Körper, der sich dem seinen so perfekt anpasste, der so eng und weich und warm war, zu widerstehen. Er schob Ran noch ein Stück weiter auf dem Tisch nach vorn, um hinter im auf die Platte zu krabbeln, sich hinter Ran zu platzieren und ihn langsam in gleichmäßigen Stößen zu nehmen. Der ließ das Gesicht auf die Tischplatte sinken, atmete schwer in das ausgestreute Mehl. Eine Staubwolke umhüllte Rans Kopf, Schuldig musste grinsen, als Ran zu niesen begann. Das Schütteln in dem schmalen Körper unter sich kerkerte Schuldig das erste mal ein, der nun nach der Taille griff, sich hart und schnell in den Körper trieb, der ihn so bereitwillig aufnahm.

/*Kätzchen .... du bist so gut ...*/

/Quatsch nicht - mach weiter ..... mehr/

Schuldig schob Ran, der nun mit einer dünnen Schicht Mehl überzogen war, weiter über den Tisch, Dosen kippten, Flaschen fielen. Doch Schuldig nahm sein Umfeld nicht mehr wahr. Er griff grob in das rote Haar, zog den Kopf so weit in den Nacken, dass er seine Lippen auf Rans senken konnte, im Rhythmus, in dem er sich in ihn drängte, auch seine Zunge in den süßen Jungen schob - sein Ran - sein Kätzchen - nur sein!

Er griff um den schmalen Körper in seinen Händen und streichelte Ran zwischen den Beinen, massierte und verwöhnte den Jungen, der nur noch den Kopf hin- und herwerfen konnte, laut stöhnte und sich dann endlich mit einem heiseren Schrei erleichterte. Er atmete schwer, drängte sich Schuldig weiter entgegen, während er dessen Lieblingskörperteil tief in sich festhielt, die Enge noch fester um ihn schloss. Und das war auch für Schuldig zu fiel.

/*Kätzchen - du bist der Wahnsinn auf vier Pfoten*/

Dann sackte er auf dem Jungen unter sich zusammen.

Nach ein paar Minuten der innigen Vereinigung begann sich Ran langsam unter ihm zu bewegen, sich zu lösen und Schuldig noch einmal tief zu küssen.

"Schuldig - der Teig ist gut."

Der riss die Augen auf. "Wenn du jetzt wieder einfach abhaust und die blöden Kekse weiterbacken willst, dann versohl ich dir den Hintern." grummelte er rgerlich, als er Ran neben sich dabei beobachtete, wie er sich geschmeidig vom Tisch gleiten ließ und nach seiner Hose griff. Dann kam er zurück und lehnte sich über Schuldig, der mittlerweile auf dem Rücken lag, das Haar voll Mehl. Ran strich ihm eine weiße Strähne aus dem Gesicht.

"Warum du vorhin duschen warst, weißt du selber nicht, oder?"

Er küsste Schuldig auf die Nasenspitze und schaute ihm in die Augen. Der grinste nur breit, als er Ran auf sich zog und ihn fest gegen sein Brust drückte. "Doch - damit du mich jetzt hier einsauen kannst und ich dann noch mal duschen gehen muss - mit dir." Ran lachte, schob sich von Schuldig und schaute nach der Schüssel mit dem Teig.

"Und wovon träumst Du nachts?" Ein freches Grinsen blitzte unter leuchtend violetten Edelsteinen hervor. Schuldig holte gerade Luft, um sich lautstark zu erklären. "Na dass ich dich ..."

"Okay, ich will´s nicht wissen." Schnell hatte Ran seine Hand auf Schuldigs Mund geschoben.

"Das vergiss ganz schnell. Die Kekse müssen fertig werden."

Schuldig schoss nach oben und griff sich sein Kätzchen, legte ihn sich über das Knie und klatschte leicht auf den nackten Hintern. Ran ließ vor Lachen die Hose wieder fallen, schnurrte wohlig, als Schuldig damit begann ihn zu streicheln. "Ich hab´s ja angedroht. Wenn du weiter Kekse backen willst, gibt's was auf den Hintern." Ran richtete sich wieder auf und legte seine Arme um Schuldigs Nacken. "Aber der Teig wird sauer, wenn er zu lange steht - glaube ich."

"Genau wie ich!!!" stellte Schuldig schmollend fest, ließ sich ebenfalls vom Tisch gleiten, aber nicht ohne noch einmal mit den Fingern durch das Mehl zu streichen, sich dann Ran zu greifen und ihn zu streicheln. Der schubste Schuldig leicht sauer bei Seite.

"Ferkel!" bestimmte er, als er sich abklopfte und schnell die Hose überstreifte.

"Hey - was ist mit mir?"

Ran schaute sich um, Schuldig stand - nackt wie Gott ihn geschaffen hatte und muskulös - vor ihm und schmollte immer noch. "Ja? Was ist mit dir?"

Schuldig zeigte auf Rans noch offene Hose. "Das da ist meiner!" und griff beherzt zu. Ran stöhnte, dann klopfte er auf die frechen Finger. "Du träumst ja wohl. Brave Kinder kriegen n Lolli - aber so einer wie du ..."

"Hey ich war brav - krieg ich jetzt meinen Lutscher?" fragte er, als er vor Ran in die Knie ging und einen Kuss auf die Schwanzwurzel platzierte.

"Bist du notgeil!" Ran schob Schuldig entgültig von sich und flüchtete ins Wohnzimmer, einen immer noch nackten Schuldig im Schlepptau.

Der ließ sich auf die Couch gleiten, verhüllte nicht im geringsten seine ganze Pracht - im Gegenteil. Er saß breitbeinig und grinsend da und musterte Ran, der mit geweiteten Augen zwischen Schuldigs Beine starrte.

"Komm her zu mir, Kätzchen!" Schuldig rührte sich nicht, er saß auf der Couch und wartete, bis Ran sich langsam zu ihm schob, vor ihm in die Knie ging und anfing Schuldigs Männlichkeit zu streicheln, während er den großen Mann küsste. Eilig schob Schuldig die offene Hose wieder über die Hüften und zog Ran auf seinen Schoss. Der wartete nicht ab, bis er bequem saß; er griff unter sich, umklammerte Schuldigs ganzen Stolz mit einer Hand und ließ sich dann in dessen Schoss sinken, nahm ihn gierig in sich auf, während große Hände ihn an den Hüften stützten.

Hastig und fordernd küsste er den Langhaarigen, hatte sich zu lange nach menschlicher Nähe gesehnt, nach Berührungen, dach jemandem, der seine Lust hätte befriedigen können. Und genau den hatte er wohl nun gefunden - Schuldig.

"Ran .... ich .... ich ...."

Schuldig löste den Kuss, warf den Kopf weit in den Nacken, als er Rans Becken tief in seinen Schoss drückte, gleichzeitig mit seinem Geliebten kam, sich erlösend in ihm ergoss. Einen letzten innigen Kuss raubte er Ran, ehe der in seinen Armen zusammensank und auf seiner Brust liegen blieb. Langsam ließ Schuldig sich zur Seite fallen, legte sich bequem und zog Ran dann auf sich zurecht. Der grinste nur etwas erschöpft. "Daran könnte ich mich gewöhnen." Er hauchte Schuldig noch einen Kuss auf die Schläfe, ehe er die Augen schloss. "Dann gewöhn dich daran, denn ich lasse dich nicht mehr gehen." flüsterte Schuldig, als er die Arme noch enger um seinen Ran zog, den zitternden Körper auf sich zu wärmen suchte und in der Umarmung der betörenden Körperwärme seines Kätzchens einschlief.



Der Amerikaner starrte immer noch auf die Gestalten da auf der Couch. Omi hatte die Tür ins Schloss geworfen, sprintete zu Brad ins Wohnzimmer und schlang von hinten die Arme um seinen Liebhaber. Brad zog den Jungen hinter seinem Rücken vor und ließ ihn das Bild in sich aufnehmen: die schwarze Ledercouch war mit Mehl überzogen, darauf lag ein Schuldig - schlafend und nackt - auf seiner Brust ruhte Ayas errötetes Gesicht, seine Atmung ging gleichmäßig.

"Kann man euch nicht mal zwei Stunden alleine lassen?" Brad sprach laut genug, um Schuldig zu wecken. Der blinzelte nur, nuschelte "Wasch n losch?" in die roten Haare in seinem Gesicht.

"Was habt ihr gemacht? Hier sieht es aus wie nach einem Weltuntergang."

Schuldig streichelte weiter über Rans Rücken, der schnurrte wohlig. "Wir haben Weihnachtskekse gebacken." verkündete Schuldig gähnend, während Brad eine Augenbraue hochzog und Omi wieder fest in die Arme schloss.

"Was soll der skeptische Blick? Glaubst du mir nicht, Bradley?" Doch der antwortete nicht, warf sich nur mit Omi einen vielsagenden Blick zu.

Dann grinste der Junge, zog den Amerikaner hinter sich her aus dem Zimmer. "Natürlich glauben wir dir, der Zuckerguss läuft dir ja noch am Bauch runter." flötete Omi, als er Schuldig mit Ran wieder allein ließ.



~~~ Ende ~~~
 
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